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28.05.2011 die Kinder von Kindergarten Sonnengarten waren in der Praxis

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Gut behütet auf der Insel der Insel der Glückseligen
Mit dem Projekt „Hier seid ihr sicher“
lernen Schul- und Kitakinder bei wem sie,
wenn sie in Not sind, Hilfe
erhalten können. Ausgewählte und
überprüfte Geschäfte
und Personen dürfen obenstehendes Zeichen,
welches von den Kindern selbst gestaltet
wurde, gut sichtbar anbringen. Hier wissen die Kinder dann, dass sie
sicher sind
und Hilfe erwarten können.. Unsere Praxis macht mit.
Bericht des Höchster Kreisblatt vom 16.06.2009, Verfasser
Frank Weiner
Spontane Tierrettung

Das
Ehepaar Opitz und Tierärztin Ruth Riechert kletterten im Everest-Gebiet. Nun
macht ein Sherpa Station in Liederbach und erzählt von seiner Heimat.
Liederbach. Am Fuße des höchsten Berges
der Welt wollte Ruth Riechert schon immer einmal wandern. Ihre letzten
Bedenken zerstreute Ursula Opitz und nahm die Liederbacher Tierärztin mit
auf ihre bereits achte Trekking-Tour durch das Solo-Khumbo-Gebiet in Nepal.
Mit durchschlagendem Erfolg: «Ich möchte möglichst schnell wieder hin», sagt
die Medizinerin, deren Fachwissen in Asien gleich gefragt war. Sie versorgte
den verletzten Hund ihres Führers Mantari, der von einem Dach gefallen war
und sich ein Bein gebrochen hatte. Das Tier erhielt einen professionellen
Verband, wobei Ruth Riechert noch einen Tag ihres Aufenthaltes in der
Hauptstadt Katmandu opferte, um dem Vierbeiner zu helfen.
Das Erlebnis der beiden Liederbacher Damen wird ein Thema sein, wenn Konrad
Opitz morgen von seiner Nepal-Tour in einer Dia-Schau berichtet (siehe Text
rechts). Der Ehemann der Schiedsfrau in Liederbach reiste kurz nach den
Damen in die Everest-Region und sammelte mit der Hobby-Fotogruppe «Blende
81» Eindrücke.
Werbung fürs Trekking
Nicht selten dürfte Mantari auf den
Bildern eine Rolle spielen, denn den kleinen, drahtigen Nepalesen hat die
Familie Opitz längst ins Herz geschlossen. Derzeit ist der Chef eines
Trekkingunternehmens wieder in Liederbach zu Besuch, um anschließend bei der
Kieler Woche für seine Touren zu werben. Dort will er nepalesisch kochen und
den Erlös über einen Förderkreis an Kinder in seiner Heimat spenden.
Mantaris nächste Station ist in Österreich, wo er mit einer Gruppe von
Extrem-Bergsteigern eine Expedition auf einen 7000er-Gipfel im Himalaya
vorbereitet. Werbung ist notwendig, denn die Zahl der Touristen sei
zurückgegangen, sagt Mantari, der sich vor 27 Jahren vom Träger über den Job
als Koch zum Führer hocharbeitete. Die schwierige politische Situation mit
dem Sturz der Monarchie und der Gründung einer Republik sei ein Grund für
den Rückgang auf 11 000 Gäste im Herbst.
Keine Rolle habe dagegen der schlimme Absturz einer Maschine auf dem
Everest-Zielflughafen Lukla im Oktober 2008 gespielt, als 18 Menschen ums
Leben kamen. Zwei Tage später landeten Ursula Opitz und Ruth Riechert dort.
«Der Pilot hat sich pausenlos bekreuzigt», erinnert sich die 74-Jährige.
Dennoch überwiegen bei den Damen die positiven Erinnerungen: So etwa, als
stets mit Yak-Dung geheizt wurde, oder an die gute Küche Mantaris: «Keiner
von uns war krank», sagt Ruth Riechert.
wein


